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Pflanzenöl als Alternative Es lohnt sich nicht nur für den einzelnen Auto- und LKW-Fahrer, Pflanzenöl zu tanken. Volkswirtschaftlich ist Pflanzenöl ebenfalls hochprofitabel. Zu erwähnen ist zusätzlich der Aspekt der Versorgungssicherheit angesichts zur Neige gehender Rohstoffe sowie das Thema Umwelt. Pflanzenöl ist ein Naturprodukt, gewonnen aus Ölpflanzen. In Deutschland wird aufgrund der agronomischen und klimatischen Bedingungen hauptsächlich Raps als Ölpflanze angebaut. Pflanzenöl unterscheidet sich vom Biodiesel dadurch, dass außer einer Pressung und einer Filtrierung keine weiteren chemischen oder physikalischen Verarbeitungsschritte nötig sind.
Pflanzenöl kann also effizienter als jeder andere regenerative Energieträger in flüssiger Form bereitgestellt werden. Dies ist wichtig, denn alle zur Zeit existierenden Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen brauchen einen flüssigen (oder gasförmigen) Kraftstoff. Aufgrund seines hohen Brennwertes eignet sich Pflanzenöl hierfür sehr gut. Die Energiedichte von rund 9,3 kWh je Liter liegt zwischen den Werten von Benzin (8,6 kWh/l) und Diesel (9,8 kWh/l). Der Anbau von 1 ha Raps ermöglicht die Gewinnung von ca. 1200-1400 l Rapsöl. Pflanzenöl
bietet Landwirten die Chance, sehr lange in der Wertschöpfungskette
mit eingebunden zu sein. Damit wäre die Landwirtschaft nicht
nur Rohstofflieferant, sondern partizipiert an der Wertschöpfung
des Endprodukts. Pflanzenöl verbrennt weitgehend CO2-neutral, da Pflanzen bei ihrem Wachstum die gleiche Menge CO2 aufnehmen, wie sie bei der Verbrennung abgeben. Während die industrielle Landwirtschaft enorme Mengen Erdöls benötigt (Pestizide, Kunstdünger, Transport), können Ölpflanzen auch ohne Einsatz von Chemikalien angebaut werden, die Böden behalten ihre Fruchtbarkeit.
Pflanzenöl
als Kraftstoff für KFZ, LKW, Schlepper und Blockheizkraftwerke
kurbelt außerdem die heimische Wirtschaft an: Es lohnt sich schon heute, mit Pflanzenöl zu fahren. Der Liter Pflanzenöl kostet heute um 0,99 €/l. |
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